Dr. Maher
Implantologie
Doktor der Zahnmedizin — Universität Monastir · Fortbildung Implantologie, Paris VII
Über 3.200 gesetzte Implantate. Referenzarzt der Klinik für All-on-4 / All-on-6, ausgebildet in computergestützter Chirurgie.
Zurück zu einem festen Zahn, den nichts von einem echten unterscheidet.

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Titanwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird, um einen verlorenen Zahn zu ersetzen. Sobald es mit dem Knochen verwachsen ist, trägt es eine individuelle Keramikkrone: Der Zahn ist fest, stabil und verhält sich beim Beißen, Sprechen und Lächeln wie ein natürlicher Zahn.
Anders als eine Brücke lässt das Implantat die Nachbarzähne unberührt und verhindert, dass der Knochen dort schwindet, wo der Zahn fehlte. Es ist heute die langlebigste Lösung, um einen oder mehrere Zähne zu ersetzen — bis hin zum kompletten Kiefer mit den Techniken All-on-4 und All-on-6.
Richtpreis
390 €
nur Implantat · 690 – 890 € Implantat + Krone
Dauer & Aufenthalte
Rechnen Sie mit 2 Aufenthalten: 5 bis 7 Tage für das Setzen, dann 5 Tage für die definitiven Kronen, im Abstand von 3 bis 6 Monaten. In günstigen Fällen setzt eine Sofortbelastung bereits beim ersten Aufenthalt einen provisorischen Zahn.
Heilung & Pflege
Milde Folgen: leichte Schwellung für 24 bis 48 h. Gute Hygiene, regelmäßige Kontrollen und Rauchverzicht sind der Schlüssel zu einem Implantat, das ein Leben lang hält.
Ein oder mehrere fehlende oder nicht erhaltbare Zähne
Eine Brücke oder Prothese, die wackelt und im Alltag stört
Ein kompletter Kiefer zur Rehabilitation (All-on-4 / All-on-6)
Knochenverlust — ein Aufbau oder Sinuslift kann den Boden vorbereiten
Klinische Untersuchung und 3D-Bildgebung (DVT), um das Knochenvolumen zu messen und die auf Ihre Anatomie zugeschnittene computergestützte OP-Schablone am Computer zu entwerfen.
Unter örtlicher Betäubung wird das Titanimplantat mithilfe der digitalen OP-Schablone in den Knochen gesetzt: Achse, Tiefe und Position werden auf ein Zehntel Millimeter eingehalten. Schmerzfrei, 30 bis 60 Min. pro Implantat.
Der Knochen heilt in 3 bis 6 Monaten um das Implantat. Zwischenzeitlich kann eine provisorische Krone eingesetzt werden.
Bei einem zweiten Aufenthalt wird die individuelle Keramikkrone verschraubt oder zementiert. Das Ergebnis ist sofortig und dauerhaft.
von unseren zwei Spezialisten gesetzte Implantate seit 2018
Erfolgsquote nach 10 Jahren bei Premium-Marken
schriftliche Garantie auf Implantat und Krone
spezialisierte Chirurgen, ausgebildet in computergestützter Chirurgie
Ersetzt einen einzelnen Zahn, ohne die Nachbarzähne zu berühren. Die einfachste Lösung, in einer einzigen OP gesetzt.
2 bis 3 Implantate tragen eine Brücke für mehrere benachbarte fehlende Zähne, ohne eine Krone pro Zahn.
Ein kompletter fester Kiefer auf nur 4 Implantaten, mit Sofortbelastung am Tag der Operation.
6 Implantate für eine noch stabilere Kraftverteilung — empfohlen für den Oberkiefer oder starke Knirscher.
Zwei spezialisierte Chirurgen, ausschließlich in Implantologie und computergestützter Chirurgie ausgebildet.
Implantologie
Doktor der Zahnmedizin — Universität Monastir · Fortbildung Implantologie, Paris VII
Über 3.200 gesetzte Implantate. Referenzarzt der Klinik für All-on-4 / All-on-6, ausgebildet in computergestützter Chirurgie.
Implantologie
Doktor der Zahnmedizin — Universität Monastir · Diplom fortgeschrittene Implantatchirurgie, Lyon
Über 3.400 gesetzte Implantate. Spezialist für Sofortbelastung und computergestützte Chirurgie, darunter zahlreiche All-on-4-Fälle.
Zum Vertiefen
Die meisten Websites belassen es bei dem Satz, dass eine Titanwurzel eingeschraubt wird. Hier steht, was tatsächlich passiert — verständlich formuliert, aber ohne unzulässige Vereinfachung. Denn wer informiert ist, stellt bessere Fragen und trifft bessere Entscheidungen.
Sobald das Implantat gesetzt ist, bildet sich an seiner Oberfläche ein Blutkoagel. In den folgenden Tagen wandern Knochenzellen (Osteoblasten) entlang dieser Oberfläche und lagern unreifen Knochen ab, den sogenannten Geflechtknochen. Das ist noch kein fester Knochen, sondern ein schnell errichtetes biologisches Gerüst, das in 2 bis 4 Wochen entsteht.
Danach folgt der Umbau: Dieser unreife Knochen wird nach und nach durch Lamellenknochen ersetzt — dicht und entlang der Kaukräfte ausgerichtet. Diese zweite Phase dauert 3 bis 6 Monate. Am Ende stehen 60 bis 75 % der Implantatoberfläche in direktem Kontakt mit dem Knochen, ein Wert, der als BIC (Bone-Implant Contact) bezeichnet wird. Es gibt weder Klebstoff noch Band: Knochen und Titan sind verschmolzen.
Genau deshalb sind Rauchen und ein schlecht eingestellter Diabetes ein Problem: Beide verringern die Durchblutung und verlangsamen die Aktivität der Osteoblasten. Das ist keine Frage des Willens, sondern Zellbiologie — und es ist messbar.
Titan wird nicht wegen seiner Härte gewählt, sondern wegen seiner Oxidschicht. An der Luft bildet es spontan einen wenige Nanometer dünnen Film aus Titandioxid (TiO₂), chemisch inert, den der Körper nicht als feindlichen Fremdkörper behandelt. Wird diese Schicht beim Setzen zerkratzt, bildet sie sich binnen Millisekunden neu. Diese Passivierung macht das Material biokompatibel.
Zwei Implantate aus demselben Titan sind jedoch nicht gleichwertig: Den Unterschied macht die Mikrotopografie der Oberfläche. Eine glatte Oberfläche integriert sich langsam; eine sandgestrahlte und anschließend säuregeätzte Oberfläche (SLA-Verfahren) mit einer mittleren Rauheit um 1,5 µm vervielfacht die tatsächliche Kontaktfläche und beschleunigt die knöcherne Verankerung deutlich.
Die neuesten Generationen gehen mit hydrophilen Oberflächen noch weiter, die in Kochsalzlösung gelagert werden und nie mit Luft in Berührung kommen. Blut benetzt sie sofort und vollständig, was die kritische Einheilphase von 6-8 Wochen auf 3-4 Wochen verkürzt. Das ist ein echter klinischer Gewinn, kein Marketingargument — und einer der Gründe für den Aufpreis der Premium-Marken.
Knochen ist nicht gleich Knochen. Die Referenzklassifikation (Lekholm & Zarb) unterscheidet vier Dichten, von D1 (sehr dichter Kortikalknochen) bis D4 (spongiöser, gering mineralisierter Knochen). Das ist keine Nebensache: Der hintere Unterkiefer ist typischerweise D2 und fest, der hintere Oberkiefer dagegen oft D4 und deutlich fragiler.
Die Dichte bestimmt die Primärstabilität — also wie fest das Implantat am Operationstag mechanisch im Knochen verankert ist, noch vor jeder Einheilung. Sie wird objektiv auf zwei Wegen gemessen: über das Eindrehmoment in Newtonzentimetern (Ncm) und über die Resonanzfrequenzanalyse, die einen ISQ-Wert von 1 bis 100 liefert.
Praktisch heißt das: In D4-Knochen passt der Chirurg sein Bohrprotokoll an (Unterdimensionierung, Knochenkondensation), um Stabilität zu gewinnen, und wählt teils einen anderen Implantatdurchmesser oder eine andere Form. Genau das lässt sich mit dem 3D-Scan vorab klären, bevor Sie ins Flugzeug steigen.
Am selben Tag einen Zahn einzusetzen ist keine kommerzielle Option zum Ankreuzen, sondern eine biomechanische Entscheidung. Als Schwelle gilt allgemein ein Eindrehmoment von mindestens 35 Ncm oder ein ISQ über 70. Darunter bleibt das Implantat unbelastet.
Der Grund ist präzise. Solange der Knochen nicht mit dem Implantat verwachsen ist, verhindert jede Mikrobewegung über etwa 150 µm unter Kaubelastung, dass sich Osteoblasten anheften. Stattdessen bildet der Körper Bindegewebe — eine weiche Einkapselung. Das Implantat hält einige Monate, wird dann beweglich und geht verloren. Das ist der häufigste Fehlschlagmechanismus nach zu optimistischer Sofortbelastung.
Deshalb sagt eine seriöse Klinik am OP-Tag manchmal Nein, obwohl im Kostenvoranschlag eine Sofortbelastung als Möglichkeit stand. Das ist kein Rückzieher, sondern der einzige Weg, das Ergebnis auf zehn Jahre zu sichern.
Zwischen Implantat und dem Aufbau, der die Krone trägt, gibt es zwangsläufig eine Fuge — und damit einen Mikrospalt. Mundbakterien besiedeln ihn, und die daraus entstehende lokale Entzündung führt zu Knochenabbau. Die Referenzkriterien (Albrektsson) tolerieren im ersten Jahr bis zu 1,5 mm Verlust, danach 0,2 mm pro Jahr.
Es gibt zwei technische Antworten. Die konische Verbindung (Morsekonus) erzeugt einen Reibschluss, der bakterielle Undichtigkeit und Mikrobeweglichkeit stark verringert. Beim Platform Switching wird ein Aufbau mit kleinerem Durchmesser als das Implantat verwendet: Der Mikrospalt wandert nach innen, weg vom Knochenkamm, was den Knochenniveau messbar erhält.
Ein letzter, oft verschwiegener Punkt: verschraubte oder zementierte Krone. Die verschraubte Krone ist abnehmbar, was jede spätere Kontrolle oder Erneuerung vereinfacht. Die zementierte Krone ist in manchen Fällen ästhetischer, doch überschüssiger Zement unter dem Zahnfleisch ist eine anerkannte Ursache für Periimplantitis. Wir bevorzugen die verschraubte Variante, wann immer die Implantatachse es zulässt — und genau das plant die computergestützte Chirurgie im Voraus.
Ein Implantat kann keine Karies bekommen, aber seinen Stützknochen verlieren. Man unterscheidet zwei Stadien: die periimplantäre Mukositis, eine auf das Zahnfleisch begrenzte und reversible Entzündung, und die Periimplantitis, bei der die Entzündung den Knochen erreicht hat und fortschreitenden Knochenabbau verursacht. Das zweite Stadium bildet sich ohne Eingriff nicht zurück.
Studien schätzen, dass etwa jeder fünfte Implantatpatient innerhalb von zehn Jahren eine Periimplantitis entwickelt. Die Risikofaktoren sind gut belegt: Parodontitis in der Vorgeschichte, Rauchen, unkontrollierter Diabetes, mangelnde Hygiene, Zementüberschuss und völlig fehlende Nachsorge.
Die Vorbeugung ist unspektakulär, aber wirksam: täglich Interdentalbürsten oder Munddusche, alle 6 bis 12 Monate eine professionelle Kontrolle mit periimplantärer Sondierung und ein Referenzröntgenbild direkt nach dem Setzen. Ohne dieses erste Bild kann Jahre später niemand sagen, ob sich das Knochenniveau verändert hat — deshalb legen wir es systematisch Ihrem Implantatpass bei.
Drei wirklich unterschiedliche Lösungen. Keine ist grundsätzlich schlecht — aber sie altern nicht gleich.
| Kriterium | Implantat | Brücke | Herausnehmbare Prothese |
|---|---|---|---|
| Durchschnittliche Lebensdauer | 15 bis 25 Jahre, oft lebenslang | 10 bis 15 Jahre, dann Erneuerung | 5 bis 8 Jahre, regelmäßige Unterfütterung |
| Knochenerhalt | Stimuliert den Knochen, stoppt den Abbau | Keiner: Der Knochen schwindet unter der Brücke | Beschleunigt den Abbau durch Druck |
| Auswirkung auf Nachbarzähne | Keine, sie bleiben unversehrt | Zwei gesunde Zähne werden beschliffen | Klammern belasten die Zähne |
| Kaukraft | 90 bis 100 % eines natürlichen Zahns | 60 bis 80 % | 20 bis 40 % |
| Komfort im Alltag | Fest, nach wenigen Wochen vergessen | Fest, komfortabel | Herausnehmbar, kann beim Sprechen verrutschen |
| Reale Kosten über 20 Jahre | Anfangs am höchsten, insgesamt am niedrigsten | Mittel, mit ein bis zwei Erneuerungen | Anfangs gering, häufige Neuanfertigungen |
Diese Tabelle gibt beobachtete klinische Durchschnittswerte wieder, keine individuelle Garantie. Nur eine Untersuchung mit 3D-Scan kann Ihren Fall entscheiden — und wir empfehlen durchaus eine Brücke statt eines Implantats, wenn die Nachbarzähne ohnehin überkront werden müssen.
Alles offengelegt
Der echte Zeitplan, Ihre Eignung, die Techniken bei fehlendem Knochen und die Marken, die wir setzen. Nichts versteckt sich hinter einem vagen: das kommt auf den Fall an.
Was die meisten Kostenpläne auf zwei Aufenthalte verkürzen. Hier die Details, einschließlich dessen, was dazwischen bei Ihnen zu Hause passiert.
| Phase | Dauer | Wo | Was Sie erleben |
|---|---|---|---|
| Ferndiagnostik | 3 bis 5 Tage | Bei Ihnen zu Hause | Sie senden Fotos und einen 3D-Scan, falls vorhanden; Sie erhalten einen detaillierten Kostenplan und Behandlungsplan |
| Computergeführte Planung | 5 bis 10 Tage | Unser Labor | Ihr DVT wird ausgewertet, die Implantate werden virtuell positioniert, die Bohrschablone wird im 3D-Druck gefertigt |
| Aufenthalt 1 — Chirurgie | 3 bis 5 Tage | Tunis | Setzen unter örtlicher Betäubung, 45 bis 90 Min. pro Kiefer; provisorischer Zahn am selben Tag, wenn die Sofortbelastung freigegeben ist |
| Osseointegration | 3 bis 6 Monate | Bei Ihnen zu Hause | Keine besonderen Einschränkungen, normaler Alltag; Fernkontrolle per Foto nach 3 und 8 Wochen |
| Aufenthalt 2 — endgültiger Zahnersatz | 4 bis 6 Tage | Tunis | Abdruck, Einprobe, Einstellen der Okklusion, Einsetzen der endgültigen Krone oder Brücke |
| Langzeitbetreuung | Lebenslang | Bei Ihnen zu Hause | Klinische Kontrolle und Röntgenbild alle 6 bis 12 Monate bei Ihrem Hauszahnarzt |
Die Sofortbelastung ersetzt die Osseointegration nicht: sie setzt einen provisorischen Zahn ein, während der Knochen arbeitet. Diese 3 bis 6 Monate Biologie kann niemand verkürzen.
Fall für Fall, auch wenn die Antwort nein lautet. Eine Klinik, die jedem zusagt, liest Ihre Unterlagen nicht.
| Ihre Situation | Implantat möglich? | Was wir konkret tun |
|---|---|---|
| Raucher, mehr als 10 Zigaretten täglich | Ja, mit Bedingung | Das Misserfolgsrisiko ist 2 bis 3 Mal höher. Wir bitten um Rauchstopp 1 Woche vor und 8 Wochen nach dem Eingriff; andernfalls verkürzt sich die Garantie. |
| Gut eingestellter Diabetes (HbA1c unter 7 %) | Ja | Standardprotokoll mit engerer Kontrolle der Heilung. Die Erfolgsquote entspricht der von Patienten ohne Diabetes. |
| Schlecht eingestellter Diabetes | Nein, nicht in diesem Zustand | Verschiebung bis zur Stabilisierung mit Ihrem Hausarzt. Unter diesen Bedingungen zu implantieren heißt, den Misserfolg innerhalb eines Jahres einzuplanen. |
| Zu wenig Knochenvolumen | Ja, nach Vorbereitung | Knochenaufbau oder Sinuslift, dann 4 bis 6 Monate Konsolidierung, bevor die Implantate gesetzt werden. |
| Aktive Parodontitis | Nein, nicht vor der Behandlung | Zuerst vollständige Parodontalsanierung: dieselben Bakterien, die Ihre Zähne gelockert haben, greifen auch das Implantat an. |
| Starker Bruxismus | Ja | Mehr Implantate oder größere Durchmesser, feine Okklusionseinstellung, Knirscherschiene verpflichtend und inklusive. |
| Bisphosphonate als Infusion | Nein | Risiko einer Kiefernekrose. Eine echte Kontraindikation, die nur mit Ihrem Onkologen neu bewertet wird. |
| Unter 18 Jahren | Nein, noch nicht | Das Knochenwachstum ist nicht abgeschlossen: das Implantat würde der Knochenverlagerung nicht folgen. Bis dahin eine provisorische Lösung. |
Keine dieser Antworten lässt sich anhand eines Fotos geben. Der 3D-Scan und Ihr medizinischer Fragebogen entscheiden, und wenn es nein ist, sagen wir Ihnen das schriftlich.
Zu wenig Knochen ist keine Ablehnung, sondern ein zusätzlicher Schritt. Wer ihn kennt, kann zwei Kostenpläne ehrlich vergleichen.
| Situation | Technik | Zusätzliche Wartezeit | Was Sie spüren |
|---|---|---|---|
| Leichtes Höhendefizit im Oberkiefer | Interner Sinuslift über den Kieferkamm | 0 bis 3 Monate | Örtliche Betäubung, kaum Folgen; meist in derselben Sitzung wie das Setzen der Implantate |
| Großes Defizit unter der Kieferhöhle | Externer Sinuslift über den seitlichen Zugang | 4 bis 6 Monate | Schwellung und teils Blutergüsse für 3 bis 5 Tage; in den folgenden 48 Stunden kein Flug |
| Zu schmaler Kieferkamm | Auflagerungstransplantat oder gesteuerte Knochenregeneration unter Membran | 4 bis 6 Monate | Eine Woche mäßige Beschwerden, weiche Kost, sichtbare Schwellung in den ersten Tagen |
| Kleiner örtlicher Defekt am Implantat | Auffüllung gleichzeitig mit dem Setzen | Keine | Nichts, was über das Setzen des Implantats selbst hinaus spürbar wäre |
| Schwerer vertikaler Knochenverlust | All-on-4 mit angulierten Implantaten oder zygomatische Implantate | Keine | Längerer Eingriff, aber kein Knochenaufbau: der feste Zahnbogen wird am selben Tag eingesetzt |
Diese Leistungen werden in Ihrem Kostenplan getrennt und klar ausgewiesen. Ein sehr günstiger Implantatpreis, der einen notwendigen Sinuslift verschweigt, ist nicht billiger, sondern unvollständig.
Der Preis eines Implantats ist vor allem die Forschung und die klinische Datenlage der Marke. Hier steht genau, wofür Sie zahlen.
| Marke | Herkunft | Klinische Datenlage | Oberfläche | Positionierung |
|---|---|---|---|---|
| Straumann | Schweiz | Über 40 Jahre | SLActive, hydrophil | Weltweite Referenz, schnellste dokumentierte Einheilung |
| Nobel Biocare | Schweiz und Schweden | Über 50 Jahre | TiUnite | Wegbereiter der Osseointegration, historische Referenz für All-on-4 |
| Dentsply Sirona (Astra Tech) | Schweden und USA | Über 35 Jahre | OsseoSpeed | Sehr gute Langzeiterhaltung des krestalen Knochens |
| Zimmer Biomet | USA | Über 30 Jahre | MTX und Trabecular Metal | Prothetische Zuverlässigkeit, sehr breites Komponentensortiment |
| Implantate der Mittelklasse | Südkorea, Israel | 10 bis 20 Jahre | Sandgestrahlt und säuregeätzt | Solide Ergebnisse zu sanfteren Preisen, aber weniger Daten jenseits von 15 Jahren |
Wir übergeben Ihnen die genaue Referenz und Chargennummer Ihres Implantats im Implantatpass. Ohne diesen Ausweis kann in zehn Jahren kein Zahnarzt das passende Prothetikteil bestellen.
Nein. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist schmerzfrei. Die Folgen lassen sich mit gängigen Schmerzmitteln behandeln; die meisten Patienten nehmen ihr Leben am nächsten Tag wieder auf.